Kompressor Seminare

Wer darf eigentlich füllen?Ein Auszug aus den Vorschriften

Wie bereits von uns als IDE-Kompressor Manufaktur bekannt, legen wir besonderen Wert darauf, dass mit unseren hochqualitativen Geräten auch entsprechend umgegangen wird. Und das hängt nicht vom Vorwissen des Benutzers ab, sondern davon, wie wir diesen darauf vorbereiten. Schließlich sehen wir uns hier als Hersteller von Kompressoren in der Pflicht, die nötige Aufklärung und die nötige Wissensaufbereitung zu betreiben. Denn nicht alle Käufer kennen sich mit unseren Geräten direkt aus. Deshalb behandelt dieser Artikel einen Ausschnitt aus den Vorschriften, die für das Befüllen vonFlaschen durch Kompressoren wichtig sind. Als weltweiter Experte für Atemluft stehen wir gerne für Sie Rede und Antwort.

Voraussetzungen für den Betrieb von Füllanlagen

Selbstverständlich steht am Anfang einer verantwortungsvollen Benutzung eines unserer Atemluftkompressoren, die durch die entsprechenden Vorschriften vorgeschriebene Unterweisung. Diese muss laut den entsprechenden Vorschriften Jährlich neu erfolgen und muss durch eine schriftliche Bestätigung und im Logbuch des Kompressors dokumentiert sein.

Nur eine unterwiesene Person darf die Füllanlage bedienen!

Diese Unterweisung ist nicht zu verwechseln mit demBetreiberseminar zur „befähigten Person“ gemäß Betriebssicherheitsverordnung. Diese ist zum Beispiel auch für die Tauchlehrerprüfung notwendig. Wichtig ist auch die meist nach 3 Jahren empfohlene Wiederauffrischung, um mit neuen technischen oder gesetzlichen Regelungen vertraut zu werden und auch über technische Neuerungen informiert zu sein.

Die Teilnahme an solch einem Seminar das mit einem Zertifikat belegt und bestätigt wird, vermittelt das Wissen um die Gefahren, Schutzausrüstungen, Maßnahmen bei Störungen, Sicherheitseinrichtungen und vieles mehr.

Wer darf einen Kompressor überhaupt benutzen?

Wer ist denn nun befugt, einen Atemluftkompressor oder ähnliche Geräte zu nutzen? Grundsätzlich gilt (und das ist auch gut so): Die Person muss volljährig, also mindestens 18 Jahre alt sein. Zudem ist eine gewisse Sachkunde nachzuweisen, was mit der Kenntnis der Betriebsanleitung und der Sicherheitsregeln einhergeht.

Wichtig: Sollten andere Personen das Gerät bedienen (zum Beispiel bei Tauchschulen oder der Feuerwehr ist das manchmal der Fall) kann dies nur unter der Aufsicht eines Fachkundigen erfolgen.

Eine Frage, deren Antwort die Sicherheit in sehr hohem Maße erhöht,ist: Was darf überhaupt befüllt werden? Hier ist eine Sache besonders wichtig. Nur Druckbehälter mit einem gültigem nicht abgelaufenem Prüfdatum einer ZÜS (zugelassene Überwachungs-Stelle) dürfen befüllt werden! Das hat nichts mit unnötigen Regularien oder Auflagen zu tun, sondern dient Ihrer eigenen Sicherheit. Sollten Sie Atem- oder Tauchgeräte neu kaufen, versichern Sie sich, dass diese geprüft sind und ein aktuelles Prüfdatum haben. Auch müssen die Geräte ein bauartgeprüftes Ventil mit entsprechender Kennzeichnung haben. Gerade im Ausland kann das nicht immer gewährleistet werden. Atem- oder Tauchgeräte mit einem Restdruck von weniger als 10 bar, müssen geöffnet werden und auf Feuchtigkeit, Verschmutzung und Rost im inneren überprüft werden.

Mit der Beachtung dieser Grundinformationen und der entsprechenden Vorschriften, minimieren Sie die Gefahren, die von einer Füllanlage ausgehen können.

Denn als verantwortlicher Hersteller solcher Füllanlagen liegt uns der Schutz, die Sicherheit vor Unfällen und dadurch entstehende gesundheitliche Probleme, Schäden an der Anlage und Inanspruchnahme durch Haftungsrisiken am Herzen.